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Millionen feiner Wassertröpfchen sprühen dem Besucher
ins Gesicht, wenn er das wunderschöne Naturschauspiel aus nächster
Nähe betrachtet.
"Edessa", bedeutet übersetzt "Stadt auf dem
Wasser". Der Name stammt noch von den alten Phrygianern, die
vor den Mazedoniern im 9. Jhdt. v. Chr. diese Region besiedelten.
Im darauffolgenden Mazedonien spielte Edessa als Hauptstadt eine
wichtige Rolle, später als römische Provinzstadt, durch
die die berühmte Via Egnatia hindurchführte.
Jahrhunderte natürlicher Gesteinserosionen und Wetterphänomene
haben eine Vielzahl verschiedener kleiner und großer Wasserfälle
hervorgebracht, die im heutigen Wasserfall-Park von Edessa bewundert
werden können.
Vom größten Wasserfall namens "Karanos" (s.
Bild links), stürzen die Wassermassen satte 70m in die Tiefe.
Was man auf den ersten Blick nicht ahnt: Hinter dem Wasserfall befindet
sich eine kleine Höhle, die für neugierige Besucher sogar
betretbar ist.
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